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Die B-Alliteraten - Berlin bloggt Berlin.
Kiez-Reporter unterwegs im Großstadt- Dschungel.

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Schätzungsweise 10,4 Millionen Deutsche betreiben einen riskanten Alkoholkonsum. 1,7 Millionen sind Alkoholabhängig [br-online]. Nicht wenige mein ich. Alkohol wird gemeinhin stark unterschätzt weil gesellschaftlich anerkannt und zudem bekommt der Staat auch seine Pfründe, war da nicht was mit Flatrate Partys? Jeder trinkt mal einen über den Durst, ich möchte mich da gar nicht ausschließen. Ganz schlimm wirds aber wenn man dann auf einen von diesen völlig besoffenen, zugedrönten Typen trifft die sich nicht unter Kontrolle haben, wie es mir letztens passiert ist.

Ich hatte mal wieder mal nichts im Haus, nein nicht wie ihr meint Bier, zu Essen. Also bin ich noch mal los, in den Disconter meines Vertrauens und wollte mir ne Kleinigkeit zu Essen besorgen. Ich schlendere so durch die Gänge, schau hier mal, ah Sonderangebot, ne da hab ich keinen Appetit drauf. Am Ende doch was gefunden. Wie ich am Wurststand vorbei komme stand da son Typ, breitschultrig, tätowiert, grob geschnitzt, einer von der harten Sorte. Und so redete er auch, laut. Die arme Verkäuferin hinter dem Tresen ertrug es geduldig. Wie er fertig mit labern war, ich war neugierig geworden suchte er Eier, lautstark. “Weiß einer wo die Eier sind?”. Fass dir doch in deine Hose vielleicht wirst du da ja fündig, dachte ich so im Stillen und begab mich zur Kasse. Ich brauchte mich nicht umzudrehen um zu wissen wer hinter mir stand, die Fahne wehte mir um die Ohren und das Propagandaorgan war auch nicht zu überhören. Nur schnell raus.

Pech nur das ich mich nur mit einem kleinen Einkaufskorb bewaffnet hatte, statt mir einen richtigen EInkaufwagen zu nehmen. Jetzt hatte ich den Salat. Der Trottel hinter mir hatte seinen Korb auf den Stapel mit den Anderen getan, voll natürlich. Blieb mir also nichts anderes übrig als mich an dieser Ekelbacke zu wenden. “Hast du ja richtig clever gemacht”, meinte ich zu ihm. Das war schon zu viel, sofort mußte ich mir auf meine Äußerung eine gepfefferte Antwort anhören. “Wenn du nicht schnell genug bist, Pech gehabt. Haha.. Willst du ein paar auf die Schnauze haben, kannst du kriegen. Na wat is. He?” Ok wenn er ein paar verpasst haben will, ne ne ich ganz ruhig dachte mir, ignorieren ist bei irren, durchgeknallten Typen wohl das beste, zumal wenn sie stinkbesoffen sind. Wer weiß was der für ne Vita hat. Ne Gute bestimmt nicht. Also ruhig bleiben, die Pferde nicht scheu machen. Naja ich konnte mir nicht verkneifen ihm zu sagen, das er mich bitte doch nicht so anschreien soll. Wörtlich kam das so rüber. “He labber mich bitte nicht an, lass ich einfach in Ruhe OK? Danke.” Der Sturm der Entrüstung war mir gewiss. Ich ertrug es, wie die Verküferin an der Wursttheke mit Geduld, alle anderen Kunden, die Schlangen waren voll auch. Bezahlt und weg.

Wie ich aber so 200 Meter weit gegangen war hörte ich es hinter mir keuchen. Wer da angerannt kam könnt ihr euch sicher denken. Der Typ muss wohl alles stehen und liegen gelassen haben nachdem er bezahlt hatte, gerade eben hatte er den Korb noch voll Bier. Wie ich mich umdrehte hatte er mich schon am Kragen, drückte mich gegen die Hauswand, hielt mir seine Faust vor das Gesicht und schrie. “Ich bring dich um, Ich bring dich um…”. Menschen die schon auf 300 sind sollte man besser nicht mehr reizen. Zu meinem Glück stürzten gleich zwei Passanten dazu, die konnten ihn ein wenig beruhigen und ihn auch dazu bewegen von mir abzulassen. Mein Weltbild, sonst liberal gegen jeden, war mit einem Schlag ins Wanken gekommen.

Die Folgen von übermäßigem Alkoholgenuß könnt ihr hier an diesem Exemplar sehen. Passt auf euch auf!

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8 Responses to “Alkohol und die Folgen”

  1. Alkohol und die Folgen…

    hier mal ein privater Bericht ber den Alkoholgenuss und seine Folgen…

    News

  2. Hallo,
    ich glaube, dass da nicht nur der Alkohol schuld war. Es gibt einfach Menschen die so ziemlich bekloppt sind. Damit muss man nun mal leben.

    Was ich aber etwas seltsam bei der Geschichte finde, ist dass es Discounter mit Verkäuferinnen an Wursttheken gibt. Ich kenne nur solche mit ausschließlich SB.

    Viele Grüße
    Thomas

    weinverkostungen.de

  3. Den Discounter den ich mein ist halt nen Supermarkt, mit Wursttheke.

    Stefan

  4. Haaaaalloooooo

    monika

  5. ja hallo erstmal ich weiß ja nicht ob sies wussten aber ich liebe mich!!!

    Knut-Inge

  6. Auch Wirte sollten verantwortlich damit umgehen und kein Alkohol an Betrunkene Gäste mehr ausschenken, nur um die schnelle Mark zu machen

    herbert

  7. [...] wurde. Na da hat sich der Bezirk ja wieder mal was tolles ausgedacht. Alkohol kann schon unangenehme Folgen haben aber gleich zu solch drastischen Maßnahmen zu greifen? Ich halte da ja nicht so viel von. Wie [...]

    Alkoholverbot in Berlin Mitte am Alexanderplatz | Die Kiezreporter

  8. Hallo,

    ich fühle mit Ihnen. Ich war nicht nur einmal in meinem Leben in solch einer Situation. Jedes Wochenende sitzt ein Gefühl in meinem Nacken, das sagt: “Pass auf und guck mit wem du sprichst und wem du besser aus dem Weg gehst”!
    Prävention ist zwar gut, aber nicht alles. Manchmal kann man solchen “hirnlosen Menschenaffen” nicht aus dem Weg gehen, weil deren einzige Absicht darin besteht, dich anzupöbeln. Schafft man es mit Worten- unglaublich gut-
    Schafft man es nicht- ja dann muss man einen gezielten Schlag ausführen und wegrennen.
    Die Gewaltbereitschaft der Leute in Deutschland wird immer größer und findet immer mehr Anklang bei Jung und Alt.

    LEIDER!

    So ist allerdings das Leben, auch wenn es nicht schön ist, und man muss damit zu Recht kommen!

    Flüge