Tags: Macht, Stimme, Wesen, Wille
Das Wesen – Liebeswesen. Nur aus Liebe bestehend – gibt es das überhaupt? Ein pures Wesen – ein Überwesen.
Und dann die Geschichte von den Anderen, die wir über uns stellen, neben uns stellen, unter uns stellen. Deshalb die Suche nach Denen, um zu zeigen – aus dem Vergleich heraus – wer sind wir? Höher oder niedriger, intelligent, machtvoll?
Ist es nicht wieder der Machtzwang der drängt das Universum zu erforschen, um uns unserer Macht sicher zu sein und um mehr Macht zu erlangen?
Aber es gibt sie, die Anderen. Wir können ihr Sein verdrängen und ihr Erscheinen kontrollieren.
Wir reißen die Macht des Wissens an uns, um genau das Wissen – jenes Wissen das unser vorheriges Wissen in Frage stellen würde, zu vernichten.
Die Angst offen zu sein, allem gegenüber, sich eine Meinung bilden, ist es schwer?
Wir wollen es nicht. Und doch ist es das einzige was uns bleibt, was uns besonders macht, voneinander, miteinander, unser purer Wille.
Wenn ihr nicht wollt, seid ihr verloren. Sind wir alle verloren – in den Händen – in den Händen jener, die jetzt die Macht haben.
Liebst Du Deinen Vater? Liebst Du Deine Mutter? Kommst Du aus einem liebevollem Heim? Von ihnen kommend, wie fühlst Du Dich?
Geliebt, verstanden, mißbraucht, beschützt, gefördert, zurückgehalten, losgelassen?
Wie siehst Du Dein Leben – eingebunden in die täglichen Ziele, Träume und Wünsche – sind sie wirklich Deine?
Bist Du stark? Willst Du stark sein? Kannst Du stark sein? Ist es Dir erlaubt stark zu sein? Verbietet man Dir stark zu sein?
Keiner, aber Du.
Dein Wille – das ist Deine Stimme.

