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Der Flughafen Tempelhof ist untrennbar mit der Geschichte Berlins verbunden. Seit Tagen geh ich nun schon an diesem Aufruf zur Rettung des Flughafen Tempelhofs vorbei.

rettet-tempelhof

Ein Aufruf für ein Volksbegehren den Tempelhofer Flughafen nicht zu schließen. Ich hab mit Tempelhof so erstmal nichts zu tun, Tempelhof liegt ja nicht gerade neben dem Prenzlauer Berg. Aber wenn ich mir klar mache welche Geschichte im Flughafen Tempelhof steckt und wie sie Berlins Geschichte insgesamt beeinflusst hat, ich erinnere hier nur an die Rosinenbomber die Berlin während der Blockade mit Lebensmitteln versorgt haben, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen einen riesigen Park, ein Wellness-Kur-Klinik oder sonst was aus Tempelhof zu machen. Und auch die Architektur vom Flughafen Tempelhof ist ja etwas ganz besonderes. Also Berliner Templehof muss Flughafen bleiben – Rettet den Flughafen Tempelhof.

>> Deine Stimme für Tempelhof

37 Responses to “Rettet den Flughafen Tempelhof”

  1. […] wollen. Die Berliner Flughafengesellschaft möchte mit der Schließung den Verluste einbringenden Flughafen Tempelhof zum 31.10.2008 stilllegen. Die Fluggesellschaften müssen nun bis zum 1. November 2008 den […]

    Berlin News » Flughafen Berlin Tempelhof wird geschlossen

  2. Ich sehe nicht so recht, warum man unbedingt Hobbypiloten und „VIP“-Charterflieger in Tempelhof starten und landen lassen muss, um der Luftbrücke zu gedenken.
    Es ist ja auch nicht geplant, das grosse, denkmalgeschützte Gebäude, das heute schon nur zu 9% von Fluggesellschaften genutzt wird, abzureissen oder sonst zu „entweihen“.
    Abgesehen von Krach, Gestank und Dreck, vor allem in den angrenzenden Neuköllner Strassenzügen, ist nicht einzusehen, warum die riesige Freifläche nicht den Menschen in Kreuzberg, Neukölln und Tempelhof zurückgegeben werden soll.

    aquadraht

  3. Zur Schließungsabsicht: Es ist eine polit. Entscheidung. Und polit. Entscheidungen sind jederzeit änderungsmöglich. Das gilt auch für Rot/Rot.
    Es ist auch eine menschliche Entscheidung und die sind NIE unumstößlich. Das sollte der Senat und seine Claqueure irgendwann begreifen, auch bei größter “Selbstherrlichkeit”
    Wie viele Bürger gegen die Schließung sind – wird sich noch zeigen, offenbar mehr als es Ihnen recht sein wird.
    Diese Bürger – in allen polit. Parteien – wollen eine andere polit. Entscheidung.
    Sie wollen die Offenhaltung des Flughafens – mehr auch nicht! So einfach ist das.

    Michael P.

  4. flughafen-tempelhof.das-berliner-symbol-der-freiheit.de

    Michael P.

  5. Bei der kurzen Runway in Tempelhof könnte man den Flughafen nur für Kurzstreckenverkehr nutzen. Mir stellt sich die Frage wie man einen solchen Flughafen wirtschaftlich betreiben will. Letztlich ist die Frage der Schließung natürlich eine politische Entscheidung. Nur wenn die Politik sich gegen die Schließung entscheidet, muss sie auch sagen wie sie den Betrieb finanzieren will. Wesentlich schwachsinniger finde ich die Schließung von Tegel. Dieser Flughafen hat bei den Passagieren derzeit sehr viel höhere Wachstumsraten als Schönefeld, weil nun mal kaum eine Airline nach Schönefeld will. Aber genau dort entsteht nun BBI. Auch wieder eine politische Entscheidung.

    Frank

  6. Heute fordern die Politiker immer gesellschaftliches Engagement der Bevölkerung – gut, in der Tempelhof-Frage wird nun erstmals seit 1990 wieder deutlich, dass die Bevölkerung auch für ihren Standpunkt eintritt.
    In Sachen Tempelhof sogar mit einem beeindruckenden Votum.
    Der Flughafen hat in der Vergangenheit großes geleistet, ist Sinnbild für ein weltoffenes und freies Deutschland und birgt große Chancen für den Standort Berlin in der Zukunft. Das Single-Airport-Konzept stammt aus einer anderen Ära und deshalb muss die Politik den veränderten Rahmenbedingungen seit 1996 Rechnung tragen. Der Flughafen Tempelhof ist von den Berlinern mehrheitlich gewünscht – der kommende Volksentscheid wird dies verdeutlichen. Der BBI muss für die Region Berlin/Brandenburg kommen, aber bei der derzeitigen Passagierzahlentwicklung wird der BBI einen Entlastungsflughafen für die kleinen Flieger nötig haben.
    Außerdem kann ich nicht einsehen, warum Berlin als Hauptstadt dieses Landes das einzigste Bundesland sein soll, was keinen eigenen Flughafen hat.
    Tempelhof ist historisch bedeutsam, für den Standort Berlin wirtschaftlich wichtig und für den Erfolg des BBI sinnvoll.
    Die derzeitige Haltung des Senats wird uns Berliner Steuerzahler einige 10 Mio. jährlich kosten – völlig unnötiger Weise!

    Den Flughafen Tempelhof gegen den Willen der Berliner zu schließen mag die einfachste Entscheidung zu sein – sie ist aber nicht die klügste und für Berlin auch nicht die beste Lösung!

    Wir fordern von der Berliner Politik die beste Lösung für Berlin.

    Der Flughafen Tempelhof ist ein Stück Berliner Identität!

    Andreas Donati

  7. Schwarzer Freitag in Serie

    Seit dem 15.Okt. 2007 ist der Freitag für Wowereit kein normaler Wochentag mehr.

    Auch heute muss Wowereit tapfer sein, da der Landeswahlleiter eben den Eingang von 177952 Unterschriften für den Erhalt des Flughafens Tempelhof gemeldet hat!

    Wer sich hier – im Hinblick von jetzt 177952 Berliner Bürgern arrogant und stur zurücklehnt, und sagt es sei schon alles in Sack und Tüten – ohne dass die Bevölkerung noch Einfluss hat – der stellt seine demokratische Legitimation in Frage.

    Berliner retten – parteiübergreifend- das Berliner Symbol der Freiheit
    http://pro-und-contra-tempelhof.de/

    Michael P.

  8. Ja klar, kann alles geschlossen werden und ausgelagert – wir schwimmen ja im Geld ! Gerade der Bezirk Tempelhof muß um jede wirtschaftliche Ansiedlung kämpfen und in Verbindung mit dem ICE Bahnhos Südkreuz wäre das ein gute Schnittpunkt mitten in der Stadt. Auch der Vorschlag von Lauder hätte umgesetzt werden könnne. Nur den x-ten Park durch den man nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr gehen kann (weil Wowereit ja alles im Griff hat – so wie seine Wirtschaftspolitik) braucht keiner – und bis da überhaupt was passiert haben wir dann viele Jahre eine „Industriebrache“ – Tempelhof muß bleiben !

    Georg

  9. Also Berlin ist für mich ja ein ganzes Stück weg – dafür aber nicht die andere Seite der Luftbrücke, FFM. Aus rein historischen Gründen kommt alles andere als eine Erhaltung des Flughafens doch gar nicht in Frage.

    Olli aus Griesheim

  10. Wer es fordert einen Flughafen als Denkmal aufrechtzuerhalten, der laut deren Betreiber seit Jahren defizitär ist, und der nach dem Bau des BBI, der kommen wird, nur noch ein geldverschlingender Bonzenparkplatz sein wird, dem kann man nicht nur mangelndes wirtschaftliches Denkvermögen vorwerfen, sondern auch keinerlei Interesse am Wohl der Anwohner.

    Im Mai jährt sich der Flugzeugabsturz, bei dem ein Sportflugzeug vor der Landebahn in einen Neuköllner Hinterhof krachte zum siebten mal. Damals waren „nur“ zwei Opfer, Der Pilot und seine Frau, zu beklagen, aber das hätte doch schon seiner Zeit genug der Warnung gewesen sein müssen, den Flughafen zu schließen.

    Neben dem Denkmal an sich noch den kompletten Flughafen aus historischen Gründen weiterzubetreiben, wäre völlig unsinnig.

    Wir reden hier über ein gewaltiges Areal, das darauf wartet Grünflächen zu schaffen, oder andere Ideen zu realisieren.
    Ich persönlich fände ein offenes, für jeden zugängliches Areal das beste Denkmal an die Deutsche Geschichte. Hier kann zusammenfinden, was Jahrzehnte getrennt war.

    Denkt mal drüber nach!

    Kalle

    Kalle E.

  11. Ich habe das Plakat auch gesehen und den darin implizierten Zusammenhang zwischen der Luftbrücke und dem heutigen Weiterbetrieb des Flughafens Tempelhof betrachte ich eher als Propaganda denn als Argumentation. Es ist doch völlig klar, dass CDU und FDP den Flughafen weiterbetreiben wollen, weil ihre Wähler zu einem guten Teil bessergestellte Vielflieger sind, die gern mitten in der Stadt landen wollen, Fluglärm hin oder her. Die wohnen ja nicht in Neukölln…

    Timo Sommer

  12. ich bin nach Friedenau gezogen – nicht wissend, dass mir hier die Flugzeuge von Tempelhof direkt über den Kopf fliegen ….. und das am Samstag oder am Sonntag. Da hätte ich einfach gerne Ruhe und Entspannung. Auch habe ich keine Lust am Sonntag nachmittag unter einer Cerosin-Schleuder zu sitzen.
    Ich bin nur dann für den Erhalt, wenn die Ein- und Ausflugschneißen geändert werden. Gerne doch über Dahlem … denn die VIPs scheinen den Flughafen ja gerne behalten zu wollen…. mal sehen, ob der Wunsch dann immer noch da ist. Außerdem möchte ich meine Steuergelder anders investiert wissen, als für einen VIP-Flughafen. Wenn die, die ihn unbedingt wollen auch das Geld für ihn ausgeben würden …. ich würde meine Steuergelder lieber in Kindergärten, Schulen, etc. investieren … die hätten es nötiger als ein DRITTER ! – ein VIP-Flughafen Flughafen in einer Stadt.

    Susanne Eble

  13. Ich wohne am Südstern und fände es fürchterlich, wenn der Flugverkehr wieder richtig aufgenommern werden würde!

    Christoph

  14. In den 60er Jahren habe ich morgens immer die Landung der Turboprop Maschinen erleben „dürfen“! Es war interessant, den Kaffee in der Tasse zu beobachten.
    Nur:
    1. Ich bin nach Berlin gezogen, der Flughafen war schon da.
    2.Ich habe es unbeschadet überstanden, es wäre mir nie in den Sinn gekommen, gegen den „Lärm zu protestieren.
    3. In Frohnau habe ich mich später ohne Landeanflüge genauso wohl gefühlt wie in Neukölln!
    4. Damals waren die Scouts, die unbedingt Gegner suchten mehr in der Politik zu suchen, in der „normalen“ Gesellschaft gab es noch eine Menge netter Mitbürger!

    Deshalb: Diese „schlechten Zeiten damals habe ich besser überstanden als diesen Berlin Zirkus in derheutigen Zeit.
    Ich werde sehen, dass ich aus Berlin herauskomme, denn die schönen Zeiten sind vorbei!

    Hans-Gerd Steiner

    Steiner

  15. Abschließend muß man zu den vielen Kommentaren mal einen Kommentar abgeben. Luftbrücke, Flughafen, Tempelhof. Das Interesse ist groß, weil halt alles irgendwie laut ist und jeder billig weg will. Ihr müßt Euren Flughafen lieben! Und ihn so nehmen wie er ist, er ist ja schließlich ein Teil von Euch.

    Marion Seifert

  16. Ich kann durchaus verstehen, dass einige hier den Flughafen erhalten wollen. Es gibt ja gute Argumente, dafür wie dagegen. Aber – unabhängig davon – wie kann man denn ernsthaft gegen einen PARK sein?

    Sebastian H.

  17. ihr seit lustig..

    zum einen kann ich verstehen, das es für viele ein Teil von Berlin darstellt. Allerdings muss ich dazu auch sagen; nach meiner informationslage wird ein gewisser Teil zu einem Museum zu diesem Thema umgestaltet..wodurch der geschichliche wert erhalten bleibt und man kann nich ewig an solchen, (verzeiht das wort) kleinen` geschichtlichen Dingen hinterher hängen. Zudem sind die Argumente von Arbeitsplatz verlust etc. hinfällig, da neue entstehen. Das finazielle ist Wahrlich ein problem, welches allerdings nicht in unserer hand liegt. Zudem muss ich ganz persölich sagen wie soll man darüber urteilen, wenn falsche Informationen zu rein persöhnlichen Zwecken in Umlauf gebracht werden. Zudem müssen die direkten Anwohner des Flughafens entscheiden,(wie auch schon in einem vorhergehenden Kommentar erwähnt) ob sie es für störend halten oder nicht . Und mal ganz davon abgesehen, das 2 Flüghäfen (Tegel und Schönefeld) mir persönlich völlich reichen. Und noch zum letzen Kommentar, die frage, was man gegen einen Park haben kann, dem muss ich zustimmen… Das die gesammte Sachlage allerdings etwas komplexer ist, als das, wie sie dargestellt wird, sollte hoffentlich klar sein…

    Stefan R.

  18. Schwer eine Meinung zu bekommen, wenn man die „Argumente“ nicht ohne weiteres prüfen kann. Aber einiges stößt mir auf, wenn ich den Senat höre: als wenn der sich sonst um Kultur und Grünflächen gekümmert hat. Eigentlich ist er dabei, das „Tafelsilber“ zu verscherbeln. Was dort entstehen wird, ist doch nur kommerziellen Interessen unterworfen. Es wird nichts vernünftiges sein! Andernorts sind auch häufig größere Areale, alte Fabrikgebäude frei gewesen. Was hat die Stadt gemacht? Entweder gammeln sie Jahre rum oder werden für nichts verkauft. Was man da alles hätte machen können – wenn man gewollt hätte. Hier will man angeblich – aber das glaube ich nicht. Denen geht es um den BBI – um nichts sonst. Wer weiß, wieviel Schmiergelder dahinterstecken. Ich jedenfalls traue dem Senat nicht.

    Sebas

  19. Tempelhof muss bleiben.Das ist die Stadt seiner Geschichte schuldig.

    herbert

  20. Alle Berliner sind aufgerufen bei der Volks Abstimmung für JA zum Flughafen Berlin-Tempelhof zustimmen, die Argumente die die Stadts-Regierung bringt sind nichtig und schwachsinnig, falls die Flughäfen Berlin Tegel und Tempelhof geschlossen werden, wird dass das Land Berlin in binnen zehn Jahren bereuen, weil dann die Kapazitäten für Schönefeld zu sehr ausgereizt wurden. Und außerdem wieso lässt man diese Flughäfen nicht für die kleineren Maschinen bis Größe Boeing 747 oder macht da raus den Regierungs-Flughafen die Technik/Verkabelung vom BND ist noch alles da (aus dem Kalten Krieg)? Und seien wir mal ehrlich was bringt es den Passagieren wenn sie nach Mitte wollen das sie erst ne Zugfahrt von ca. ne halben Stunde haben, andere Städte würden sich freuen wenn sie nenn Flughafen in der Stadt hätten und darum haben ne Menge Großstädte ihre Städte Bauplanung geändert! Aber Berlin soll Flugzeug frei werden, aber dass das zu dem Gesicht von Berlin gehört da sagt keiner was die Flughäfen gehören zu Berlins Geschichte zu seinen Ebenbild, wenn wir da was ändern könnten wir gleich dazu das Pergamon Museum, den Reichstag und das Brandenburger Tor abreißen!

    StGa

  21. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht verstehe, warum ein Flughafen, der immer weniger genutzt wird, als Flughafen erhalten werden soll

    Wichtiger wäre für mich die Erhaltung als Gedenkstätte und die Verlagerung des Flugverkehrs auf die Großflughäfen – am besten raus aus der Stadt.

    Bei allen wirtschaftlichen Bedenken sollte man doch von allem daran denken, dass ein Flughafen nichts in mitten eine Stadt zu suchen hat.

    Berlin braucht nur EINEN Flughafen, und der sollte am Rand oder noch weiter weg liegen!

    Abgesehen vom Sinn oder Unsinn der Entscheidungen, finde ich, in Zeiten wo die Bekenntnisse zum Umweltschutz endlich etwas zunehmen, kann man sich doch nicht für solch eine Dreckschleuder mitten in der Stadt entscheiden.

    Ruft doch lieber alle Berliner dazu auf, die Brachfläche in eine grüne Oase umzuwandeln. Jeder sollte eine Schaufel nehmen und mithelfen Berlin etwas schöner zu gestalten. Das wäre ein echter Beitrag für Berlin und die Menschen würden wieder etwas zusammenrücken und was wirklich Sinnvolles gestalten.

    Mirco J.

  22. Jubiläum der „Deutschen Luft Hansa“ am 6. April in Berlin Tempelhof

    Volker Perplies vom Aktionsbündnis ‚be-4-tempelhof.de’ zum Erhalt des Flughafen Tempelhof erinnert in einer Pressemitteilung:

    Vor genau 82 Jahren, am 6. April 1926, nahm die neu gegründete „Deutsche Luft Hansa A.G.“ auf dem Flughafen Tempelhof ihren Linienbetrieb auf. Der erste Flug führte über Halle, Erfurt und Stuttgart nach Zürich. In den folgenden Monaten kamen zahlreiche weitere Strecken, u. a. anderem nach Königsberg, Paris und Moskau hinzu.

    Besonderes Aufsehen erregte die weltweit erste Nachtflugstrecke mit Personenbeförderung. Durch riesige Scheinwerfer und Leuchten am Boden wurde die gesamte Flugstrecke für den Piloten markiert. Die Route verlief von Berlin nach Königsberg mit Weiterflug nach Moskau.

    Der Flughafen Tempelhof war Zentrum des „Luft Hansa“ Streckennetzes, die in Berlin auch ihren Firmensitz hatte.

    Der Flughafen Tempelhof war 1923 als erster Verkehrsflughafen der Welt gegründet worden. Zuvor waren die damaligen Flugfelder eher Versuchsfelder für die noch junge Luftfahrtbranche. In Berlin-Johannisthal kreisten ab 1909 die ersten Flugzeuge mit ihren waghalsigen Piloten. Dieser Flugplatz wurde nach der Wende leider zugebaut und nichts erinnert mehr an diesem traditionsreichen Ort.

    Die heutige „Deutsche Lufthansa AG“ mit Sitz in Frankfurt wurde 1953 neu gegründet, und übernahm im Folgejahr den Namen „Lufthansa“ und das gelb blaue Kranichlogo. Juristisch gilt sie nicht als Rechtsnachfolger.

    Michael Paul von dem Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: Tempelhof ist ein Flughafen mit einer großartigen Geschichte. Damit soll es bald vorbei sein, ginge es nach dem Rot/Roten Senat in Berlin. Noch in diesem Jahr soll für dieses Symbol unserer Stadt, das letzte Kapitel geschrieben werden.“

    „Wir alle sind Berliner und wir vom Aktionsbündnis ‚be-4-tempelhof.de’ rufen die Mitbürger der Stadt auf, am 27. April das Symbol der Freiheit zu verteidigen. Berlin wählt! Und Berlin wählt Tempelhof und nicht eine der politischen Parteien“, so Paul weiter.

    Aktionsbündnis „be-4-tempelhof.de“

    Michael P.

  23. Sehr schön,

    Alles in allem kann ich dem Kommentar von Mirco J. (von 4. April) nur Zustimmen.

    Es ist schön zu sehen, dass es doch noch leute gibt die etwas weiter denken als nur von a-c.

    Wäre interessant, von dieser Idee etwas mehr zu hören etc.
    verbreiten what ever…

    vielleicht noch ein cafe oä. und eine museumsähnliche
    Gedenkstätte, dass der staat (arbeit) auch etwas davon hat und dann is gut.

    und mal ganz persönlich: So siehts aus

    Stefan R.

  24. Danke Stefan R.
    Die Flugzeuge fliegen direkt über meinen Balkon – tagein, tagaus. Da finde ich es schon dreist, wie auch noch teils gefordert wird, dass zukünftig noch mehr Lärm und Kerosin mich belästigen sollen.
    Welche 74% der Berliner sollen das sein, die mir das weiter zumuten möchten? Würden diese 74% auch einer Umleitung der Einflugschneise über ihre Dächer zustimmen?
    Ja -ich bin für den Erhalt des Flughafens Tempelhof als historische Stätte. Er war historisch wichtig für die Stadt und wird es immer sein. Um dies zu würdigen bedarf es aber keiner VIP-Flüge über tausende Dächer!
    Gebt den Flughafen Berlin- Tempelhof endlich den Berlinern!

    Kris

  25. […] den Flughafen Tempelhof Aufruf zur Rettung des Flughafen Tempelhofs […]

    Mein Tumblelog

  26. Ja,ja da ist es wieder, dass große Geld. Riesenplakate, raffiniert und heuchlerisch zugleich. Busse, die die „Protestierer“ zu den Wahlurnen kutschieren. Propaganda von der schlimmsten Sorte behauptet im Namen der Berliner zu sprechen, wissen schon das Ergebnis im voraus. Die investierten Millionen müssen sich ja auszahlen. Ich bin für ein Denkmal und ich bin für einen Park und ich bin ein Berliner.

    Klaus Schmutzler

  27. […] könnte nun auch mit den 490.000 Tonnen Rosinenbombern anfangen und dit Ding einfach stehen lassen. Meint auch die BZ mit ihren 100 rosinenbombigen Gründen. Hauptargument: “Damit der […]

    Gänsehaut-Strategie

  28. Das mit Tempelhof ist so eine Sache, wird er bleiben zahlen wir weiterhin Steuern für irgendwelche reichen Schnösel die denken, och schön so ein Flughafen in der City .. Ich habe mal gehört in so ein innerstädtischen Flughafen, sollen bis zu 300 Mio Euro Steuergälder im Jahr einfließen. Wenn dem so wäre dann kann man nur sagen macht zu das ding. Andersherum werden Mieten in Tempelhof mit grpßer warscheinlichkeit viel Teurer werden und die Bewohner tun mir leid.

    mfg

    Maik

  29. Sag mal, hast du für diesen Artikel irgendwie Geld bekommen?
    Ich würde mir schon wünschen, dass du wenigstens recherchierst, bevor du so was bloggst. Als ob die Architektur von Tempelhof in Gefahr wäre… das reiht sich schon ein in die dummen Argumente der BZ.
    Also, ich habe mich nun umfassend informiert und ich habe keinen nachvollziehbaren Grund gesehen, warum man diesen unsinnigen Flughafen weiter betreiben sollte. Weg mit dem Rotz.

    Robert

  30. Ich bin mittlerweile ziemlich verwirrt. Einerseits halte ich Tempelhof als „kleines“ Extrabonbon zu den großen Flughäfen der Stadt für überflüssig, andererseits aber mangelt es mir an Informationen über die Pläne, was geschehen soll, wenn Tempelhof geschlossen würde. Es glaubt doch keiner wirklich allen Ernstes, daß dort ein Naherholungsgebiet, sprich Park, für alle Berliner entstehen wird??!! Aber hat jemand wirklich mal einen Tip, auf welcher Website man einigermaßen zuverlässige Informationen erhalten kann (keine BI oder so)? So weit ich weiß, sollen Wohnungen und Geschäftseinheiten entstehen. Und das findet auch nicht meine Unterstützung. Also, was tun…?

    marvin

  31. @Robert – sicherlich ist die Architektur des Flughafens Tempelhof unmittelbar nicht in Gefahr. Aber meiner Meinung nach kann die Architektur des Flughafens Tempelhof nur richtig gewürdigt werden, wenn der Flughafen Tempelhof auch als Flughafen genutzt würde. Also in dem historischen Gemäuer eine Schönheitsklinik oder sonst was kann und will ich mir nicht vorstellen.
    Und wie du dich informiert hast sieht man ja an deiner unqualifizierten Äußerung „Weg mit dem Rotz“. Dass DU kein „nachvollziehbaren Grund“ gesehen hast liegt vielleicht daran das du dich eben doch ein wenig besser hättest informieren sollen. Aus meiner Sicht kann die historische Stätte Flughafen Tempelhof nur zusammen mit dem Flugbetrieb geschichtlich und architektonisch richtig gwürdigt werden. Sicherlich ist der Fluglärm ein Ärgernis, da kann man die Anwohner schon verstehen. Doch den Flughafen ohne Flugbetrieb zu nutzen würde die ganze Architektur des Flughafens in Frage stellen. Das Flughafengebäude zählt heute noch zu den größten Gebäuden der Welt und der berühmte Architekt Sir Norman Foster bezeichnete den Flughafen Tempelhof als „Mutter aller Flughäfen“.

    Sefi

  32. Bisher fand ich die Argumente mit dem VIP- Flughafen ja eher albern. Aber die großen blauen Anzeigen in der Berliner Presse (Die DEUTSCHE INDUSTRIE braucht einen Flughafen in Tempelhof.) haben mich überzeugt, dass da wohl doch was dran ist. Daher werde ich nun doch abstimmen gehen. Und zwar mit NEIN!

    bastel

  33. @ Sefi – bevor Du Dich über die Unwissenheit anderer beklagst, solltest Du vielleicht vor der eigenen Haustür kehren. Die ‚Schönheitsklinik‘ (eigentlich Gesundheits- und Kongress-Zentrum) des US-Investor Ronald S. Lauder soll nur dann kommen, wenn Tempelhof für Geschäftsflieger weiterhin geöffnet bleibt. Wie sollte man auch sonst die Attraktivität für den Kosmetik-Erben erklären? Um die Verdrehung der Argumente also einmal aufzulösen: wer für den Flugbetrieb in Tempelhof ist, unterstützt auch die Pläne des Kosmetik-Erben.

    Dein Argument „Aus meiner Sicht kann die historische Stätte Flughafen Tempelhof nur zusammen mit dem Flugbetrieb geschichtlich und architektonisch richtig gewürdigt werden.“ finde ich vollkommen absurd. Danach sollten die Römer in Ihrem Kolosseum vielleicht auch wieder die Damnatio ad Bestias – die Hinrichtung durch Tiere – oder Gladiatorenkämpfe einführen, da ansonsten eine historische und architektonische Würdigung des Kolosseums nicht erfolgen kann. Wo besteht ein logischer Zusammenhang zwischen der Nutzung und der Würdigung eines Gebäudes?

    Es ist rührend, dass das kleine „Ärgernis“ des Fluglärms für Zehntausende Berliner für Dich zu vernachlässigen ist, nur damit die Architektur nicht in Frage gestellt wird. Wer soll sie denn eigentlich in Frage stellen? Da Du ja Sir Norman Foster für Deine Pseudo-Argumentation angeführt hast – er würde es sicher nicht! Schließlich soll die „Mutter aller Flughäfen“ auch für die zukünftigen Generationen von Berlinern erhalten bleiben – als Gedenkstätte.

    Übrigens zeigt sich in diesen Tagen sehr schön, wer sich in den Medien für den Weiterbetrieb von Tempelhof so stark macht: die Geschäftswelt und VIP-Flieger (ohne konkreter zu werden – siehe bastel). Als Info für diese Klientel: für Geschäftsflieger wird in Schönefeld ein eigenes Terminal rechts vor dem Hauptterminal errichtet, und die Innenstadt wird in 20-30 Minuten zu erreichen sein. Vielleicht kann sich der eine oder andere ja noch für den ÖPNV begeistern – die Anbindung von Schönefeld könnte perfekter kaum sein.
    Jedenfalls habe ich noch von keiner Berliner Familie gelesen, die die Schließung bedauern würde. Sollte mich eigentlich auch nicht wundern: die Ferienflieger starten nicht in Tempelhof.

    P.S. Gerade donnert wieder ein Flieger über meinen Balkon Richtung Tempelhof…

    Kris

  34. ich dachte bis vor kurzem noch an eine satiere. aber nein, den spinnern ist es ernst. leute: das thema ist gegessen. ob ja oder nein, niemand kann den flughafenbetrieb auf dauer bezahlen, noch nichtmal die bonzen, die mal kurz nach mitte jetten wollen. und olle mehdorn + merkelchen halten jetzt ihre visagen für die ja ankreuzer hin. das ist ne ganz bittere verarsche – und die bz leser ganz gerührt – und würden wohl am liebsten auf der landebahn zelten – und jaja gehört zu berlin… interessant ist, wie es die kampangenführer schaffen ohne argumente, aus dem nichts das kaninchen aus dem hut zu zaubern, und uns lieschen müller zu grobem unfug überredet. ein flughafen gehört nicht ins stadtzentrum, genausowenig wie eine autobahn.

    robze

  35. […] mehr auszuhalten, ständig und überall das Gejammer, dass der Flughafen Berlin-Tempelhof offen bleiben müsse. Ich kann die Argumente ja verstehen. Aber hat denn hier niemand vernünftige Gegenargumente, […]

    Jemand gegen Flughafen Tempelhof? » Station 9.111

  36. Techno stingt und is voll fürn arsch danke fürs lesen

    Deine Mudda

  37. Hallöle,

    also wenn ich ehrlich bin, finde ich es richtig das der Flufhafen geschlossen werden soll. Abgesehen von den ganzen Für-und Widerdiskusionen hat es den Vorteil, dass auf der dann enstehenden Freifläche viele Interessante Dinge stattfinden können. (Konzerte etc.)

    Gruß eure Heinz´s Prepaid Tarif Hilfe

    Heinzelmännchen