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055- kiezreporterAuch wenn es in Berlin keine Studiengebühren gibt, wollen Miete, Essen sowie das wohlverdiente Feierabendbier finanziert werden. Der klassische Weg: ein Nebenjob während des Studiums. Egal, ob man sich fürs Kellnern oder den Bibliotheksjob entscheidet, damit am Ende der größtmögliche Verdienst übrig bleibt, sollten Studenten auf einige Regelungen achten.

Steuer- und Sozialabgabenfreier Minijob

Möchte man sich zum Unterhalt der Eltern oder zum BAföG etwas dazu verdienen, ist man mit einem Minijob gut beraten. Der Verdienst eines oder mehrerer Minijobs darf zwar nicht mehr als 450 Euro betragen, der große Vorteil ist jedoch, dass man sich keine Gedanken um Steuern und Sozialabgaben wie Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung machen muss. Diese übernimmt der Arbeitgeber, in dem er pauschal 13 Prozent in die Krankenversicherung und 15 Prozent in die Rentenversicherung einzahlt. Wichtig: Diese Beiträge haben keinen Einfluss auf die Krankenversicherung eines gesetzlich versicherten Studenten und müssen unabhängig davon bezahlt werden. Außerdem sollten sich BAföG-Empfänger darüber im Klaren sein, dass ihnen bei einer Überschreitung der zulässigen Einkommensgrenze von 5.400 Euro (450 Euro pro Monat) die BAföG-Beiträge gekürzt werden.

Ab Einkommen über 450 Euro werden Steuern und Sozialabgaben fällig

Minijobs reichen oft nicht aus, um ein komplettes Studentenleben zu finanzieren. In diesem Fall sollte man sich eine Werkstudententätigkeit suchen. In der Regel bedeutet das eine Anstellung auf Lohnsteuerkarte. Verdient man nämlich mehr als 450 Euro, muss man Steuern und Sozialabgaben abführen. Bei einem Entgelt zwischen 450,01 und 850 Euro fällt man in die sogenannte Midi-Job-Regelung und muss nur reduzierte Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Diese werden immer für jeden Versicherungszweig (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) getrennt berechnet. Ab einem Einkommen von 850,01 Euro müssen die Beiträge in voller Höhe geleistet werden. Steuern hingegen müssen erst bei der Überschreitung des Grundfreibetrags von 8.130 Euro gezahlt werden. Liegt der Verdienst darunter, bekommt man als Student alle geleisteten Steuerabgaben mit der Steuererklärung zurück. Wichtig: In der Vorlesungszeit sollte man nicht mehr als 20 Stunden die Woche arbeiten, denn so bleibt man in den günstigen Studententarifen der Krankenkasse.

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