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Die B-Alliteraten - Berlin bloggt Berlin.
Kiez-Reporter unterwegs im Großstadt- Dschungel.

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Berlin City

Keiner sollte hoffen, sich innerhalb von einem Wochenende oder ein paar mehr Tagen einen Überblick über Berlin zu schaffen oder sogar die Stadt vollständig zu verstehen. Durch die große Vielseitigkeit gelingt das selbst den meisten langjährigen Bewohnern nicht. Aber die Faszination von diesem Ort kann von jedem erlebt werden, auch wenn nur Zeit für einen kurzen Zwischenstopp in der Hauptstadt ist. Denn Berlin hat neben dem zwar beeindruckenden aber doch allgemeinen Touristenprogramm zusätzlich für jeden etwas zu bieten. Der Besucher muss es nur finden.

Da die Stadt auf einer verhältnismäßig großen Fläche liegt, ist es wichtig sich nicht zu viel vorzunehmen und ein wenig im Voraus zu planen, denn sonst beginnt, vergeht und endet ein Tag viel zu schnell in einem der vielen gemütlichen Cafes, als ob er einfach im Sandboden unter der Stadt verschwunden ist.
Schon die erste Begegnung nach Ankunft am Flughafen oder Bahnhof kann das erste Berlin-Erlebnis werden. Ein grummeliger aber grundehrlicher Bus- oder Taxifahrer der sie anraunzt, weil der Geldschein für das Ticket zu groß ist, und er nicht genug Wechselgeld hat. Aber schon mit einer richtigen Gegenbemerkung, dass beide Parteien beim nächsten Mal besser an das Kleingeld denken sollten, kann man dem Fahrer oft schon ein Lachen und einen Einblick in den Klatsch und Tratsch Berlins entlocken.

Pause von Touristenhighlights

Wer das Glück hat an einem Dienstag oder Freitag in Berlin zu sein, sollte den Markt am Maybachufer in Kreuzberg nicht verpassen. Von Obst über Fisch, sowie Borten, Stoffe und Schmuck gibt es hier alles zu kaufen. Die vielen – noch immer meist türkischen – Händler werden niemanden gehen lassen, bevor er nicht zumindest eine Olive oder ein Stück Fladenbrot mit Fetapaste probiert hat.
Nach den vielen Menschen auf dem Markt bietet sich ein Abstecher zum Lakritzladen Kado in der Graefestraße an. Für den Liebhaber von schwarzem Süßholz ist das das reinste Paradies. Die Gegend bietet auch viele Cafes, und das Ufer des Kanals ist auch nicht weit. Durch die Hasenheide erreicht man Neukölln. Wer noch immer das Bild von „Berliner Ghetto Neukölln“ hat, sollte sich bei dieser Gelegenheit von etwas anderem überzeugen lassen. Die multikulturelle Gegend um die Schillerpromenade ist Wohnort vieler Studenten die diesen Ort prägen. Auch der stillgelegte Flughafen Tempelhof ist gleich um die Ecke. Dort kann man gut mit einem Club mate vom Kiosk über die alte Start- und Landebahn spazieren.
Wer den Döner, das Falafel oder die Currywurst nicht schon zwischendurch gegessen hat, kann sich nun einen der vielen Buden in der Stadt für das Abendbrot aussuchen. Im Sommer macht es auch großen Spaß das Essen zum Mitnehmen zu bestellen und sich damit in einen Park oder auf eine Bank zu setzen. Während des Essens können dann sehr gut die vorbeiziehenden Leute beobachtet werden.

Nachtleben

Wer es nicht mehr ins Hotel schafft, bevor sich ins Nachtleben gestürzt wird, braucht keine Sorge zu haben. Gerade in bequemer Kleidung und den lauferprobten Sneakers lässt sich ein wunderbarer Abend verleben. Einmal durch die Haare fahren für die Männer, und ein hoher Dud und roter Lippenstift für die Frauen, und schon kann sich ins Nachtleben gestürzt werden.
Clubs wie Katerholzig, Renate, Berghain und viele mehr füllen sich erst spät und man braucht keine Angst zu haben zu spät zu kommen. Ein weiterer Vorteil vom „zu spät kommen“ sind die kürzeren Wartezeiten am Eingang. Auf dem Heimweg im Morgengrauen ist ein Zwischenstopp bi Melek Pastanesi in der Oranienstraße in Mitte genau das Richtige. Die Türkische Bäckerei bietet neben frischem Kaffee vielerlei süße und salzige Teigtaschen, Croissants, Madelhörnchen oder ein einfaches Brötchen, wenn es das ist, was das Frühstücksherz begehrt.

Und der Sonntag..

Wer wissen möchte wie die ungefähr 4 Millionen Berliner es in dieser turbulenten Stadt auf Dauer aushalten, sollte sich mit der S-Bahn auf den Weg zur Krumme Lanke, dem Schlachtensee oder einen anderen See in der Umgebung der Stadt machen. Dort kann man mit den Berlinern entlang der Seen spazieren und die Tage in Berlin noch einmal Revue passieren lassen.

Wer sich zusätzlich vorher im Internet noch schlau macht, kann bei seinem Trip nach Berlin durch den ein oder anderen Gutschein auch noch Geld sparen!

Foto: © buen76 – Fotolia.com

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