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Obama verläßt Berlin

Am 19.06.2013 ist es soweit Präsident Obama wird mit militärischen Ehren von Bundespräsident Joachim Gauk in Berlin empfangen. Beim Eintreffen im Schloss Bellevue etwa 10:00 Uhr trägt sich der amerikanische Präsident ins Gästebuch ein und im Anschluss erfolgt im Park des Schlosses die Ehrenformation, während die Nationalhymnen beider Länder erklingen.
Michelle Obama und die gemeinsamen Töchter Sasha und Malia besichtigen etwa zur selben Zeit nahe der US Bootschaft das Holocaust-Mahnmal errichtet von Peter Eisenman. Gemeinsam mit Joachim Sauer, den Mann der Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht sich die Familie des US-Präsidenten auch die Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer Straße an.


Obama und Gauk begrüßen Schüler der John F. Kennedy Schule posieren für gemeinsame Fotos und ziehen sich anschließend zu einem Gespräch zurück.

<strong>Ein langes Gespräch im Kanzleramt</strong>

Gleich im Anschluss fährt der Präsident der Vereinigten Staaten in Kanzleramt, wo er und Angela Merkel sich herzlich begrüßen. Nach einem Küsschen auf die Wangen der Deutschen Bundeskanzlerin ziehen sich beide Staatsoberhäupter zu einem gemeinsamen Gespräch ins Kanzleramt zurück.
Von diesem Gespräch wird Angela Merkel später sagen, dass es ein sehr offenes und gutes Gespräch war. Es wurde nicht nur über intensiv über das US-Überwachungsprogramm „Prism“, und dessen Verhältnismäßigkeit diskutiert, sondern auch über ein Zustandekommen des geplanten Freihandelsabkommens mit den USA.

Auch in ihrer gemeinsamen Pressekonferenz werden alle wichtigen Themen des Staatsbesuches noch einmal genau angesprochen und offene Fragen geklärt. Obama spricht über die schwierigen Schließungsabsichten des Gefangenenlagers Guantanamo und über US-Drohenangriffe, mit der Betonung darauf, dass diese nicht von Deutschland aus gesteuert werden.  Über das Blutvergießen in Syrien teilen sich die beiden Staatsoberhäupter die Meinung, dass Präsident Assad keinesfalls länger tragbar ist und eine Übergangsregierung angestrebt wird.

<strong>Demonstrationen und Sicherheitsstufe 1+ und eine historische Rede an einem historischen Ort</strong>

Während sich Kanzlerin Merkel und Präsident Obama zum gemeinsamen Mittagessen zurückziehen, demonstriert eine kleine Gruppe Amnesty-international-Aktivisten vor Obamas Hotel für die Schließung Guantanamos.
Um ca. 14:00 Uhr wird aus Angst vor Anschlägen die höchste Sicherheitsstufe 1+ ausgerufen, im Anschluss macht sich Barak Obama auf den Weg zum Pariser Platz, um dort seine Rede zu halten. Dort heißen Frau Merkel und Bürgermeister Klaus Wowereit den Präsidenten offiziell noch einmal vor ausgewähltem Publikum willkommen.

Obama wird jubelnd empfangen und dankt Angela Merkel für ihre Freundschaft und betont wie stolz er darauf ist seine Rede auf der Ostseite des Brandenburger Tores halten darf. Andächtig erinnert er an die Rede Kennedys vor 50 Jahren, er spricht von dem Frieden der Zukunft und sagt den berühmten Satz „Ich bin ein Berliner“. Anschließend wird das Thema Atomwaffen Abbau erörtert. Die Vereinigten Staaten wollen mit gutem Beispiel vorangehen und in absehbarer Zeit die Anzahl ihrer strategischen Atomwaffen massiv senken. Weiter lädt er zu einem Atomwaffengipfel im Jahr 2016 ein. Der Klimawandel und die sexuelle Gleichstellung von Homosexuellen runden Obamas Rede ab, bevor er sich auf Deutsch bedankt und den Menschen Gottes Segen wünscht.

16:30 geht es für Barack Obama weiter zu einem Treffen mit ihm über die Eurokrise zu sprechen. Nach dem Gespräch lobt Steinbrück, dass es bei der Einschätzung der Finanzkrise viele Übereinstimmungen gäbe.

Das Abendessen findet schließlich als Galadinner im Schloss Charlottenburg mit statt. 200 geladenen Gästen haben die Möglichkeit dabei zu sein. Dies war dann auch der letzte Programmpunkt und läutete das Ende des wichtigen Staatsbesuches ein, bevor Barack Obama und seine Familie die Heimreise in die USA antreten und in die Air Force One einsteigen.

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